Patientensicherheit

Die Abläufe im Gesundheits- wesen werden immer komplexer, gleichzeitig fehlt es an Zeit und Geld. Daher rücken Risikobewusstsein, Fehler-management und Fragen der Qualität in den Mittelpunkt.

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Themen & Projekte

Zu aktuellen Themen der Patientensicherheit werden laufend Arbeitsgruppen etabliert. Die Ergebnisse werden vor Veröffentlichung innerhalb der Plattform präsentiert und diskutiert.

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Aus- & Weiterbildung

Patientensicherheit, Fehler-management, Kommunikations-kultur... nur wenig davon wir derzeit in der klassischen Ausbildung für Mediziner gelehrt. Umso wichtiger sind passende Angebote für Interessierte.

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Patienteninformation

Mündige Patienten sind ein zentrales Thema in einem sicheren Gesundheitssystem.
Nur wer gut informiert ist, kann auch aktiv seinen Beitrag zu einer erfolgreichen Behandlung leisten.

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AKTUELLE THEMEN UND VERANSTALTUNGEN

Kliniksuche

Die Plattform Patientensicherheit begrüßt das neue Portal des Gesundheitsministeriums kliniksuche.at », welches Patientinnen und Patienten unterstützt, das Krankenhaus nach ihrem Wunsch zu finden. Dies ist ein wesentlicher erster Schritt, um qualitätsgesicherte Informationen der Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen. Transparenz ist ein wichtiger Schritt zur Schaffung einer Sicherheitskultur und weiteren Förderung der Patientensicherheit.

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2. Internationaler Tag der Patientensicherheit 17. 9. 2016

Aufgrund der regen internationalen wie nationalen Teilnahme (in Österreich haben über 65 Gesundheitseinrichtungen Aktivitäten gesetzt) am 1. Internationalen Tag der Patientensicherheit hat sich die Plattform Patientensicherheit, gemeinsam mit ihren Partnerorganisationen dazu entschlossen, heuer erneut am 17.September 2016 zum 2. Internationalen Tag der Patientensicherheit aufzurufen.

2016 steht ganz im Zeichen der Medikationssicherheit. Auch diesmal sind alle Gesundheitseinrichtungen in Österreich, Deutschland und der Schweiz dazu aufgerufen zu zeigen, was sie für eine sichere Medikation bereits tun. Patientinnen und Patienten soll gezeigt werden, was sie selbst dazu beitragen können. Der Aktionstag findet am und um den 17. September 2016, statt und lebt vom Mitmachen. Beteiligen Sie sich zum Beispiel mit Tagen der offenen Tür, Podiumsdiskussionen, Informations- und Weiterbildungsveranstaltungen. Auch unsere Landkarte wird wieder zur Verfügung stehen: www.tagderpatientensicherheit.at »

Wir laden Sie herzlich zur Teilnahme ein und freuen uns auf viele Aktivitäten im Sinne der Mitarbeiter- und PatientInnensicherheit!

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Lehrgang Intensivberatung und Gesundheitsmediation

Gerade unter den knappen Rahmenbedingungen im Gesundheitswesen und mit den gestiegenen Erwartungen an die Qualität und Sicherheit der Gesundheitsversorgung sind Konflikte an der Tagesordnung. Obwohl diese als belastend und energieverzehrend wahrgenommen werden, sind strukturierte Konfliktbearbeitungsformen in den Gesundheitseinrichtungen noch die Ausnahme.

Der Lehrgang Intensivberatung und Gesundheitsmediaton bietet nun MitarbeiterInnen eine maßgeschneiderte, praxisorientierte Weiterbildung an! Dieser wendet sich in erster Linie an Mitglieder aller Berufe im Gesundheitswesen, die entweder in ihrem Funktionsbereich eine neue Aufgabe übernehmen wollen oder sich ein neues Standbein erarbeiten wollen. Die TrainerInnen haben sowohl Feldkompetenz im Gesundheitssystem wie auch in Beratung/Mediation. Die Weiterbildung erfüllt darüber hinaus die Voraussetzung zur Eintragung in die Mediatoren Liste im Justizministerium.

Nähere Informationen finden Sie hier » (pdf)

4. GRAZER RISIKOTAG
PatientInnensicherheit in der Praxis

ABSTRACTEINREICHUNG:

WIR LADEN SIE RECHT HERZLICH EIN, Ihre wissenschaftliche Arbeit (Abstract) für den 4. Grazer Risikotag einzureichen. Für TeilnehmerInnen, die einen Abstract einreichen, entfällt die Teilnahmegebühr. Der Abstract ist in Englisch zu verfassen und wird in einem Supplement vom Journal „Safety in Health“ publiziert.

Die Anleitung zur Erstellung des Abstracts finden Sie im Internet www.klinikum-graz.at »
unter „Veranstaltungen“.
ABSTRACTS AN risikomanagement@klinikum-graz.at » ZUSENDEN!
DEADLINE ZUM EINREICHEN VON ABSTRACTS: 30.06.2016

VERANSTALTUNG:

  • Termin: 21. September 2016
  • Veranstaltungsort: LKH-Univ. Klinikum Graz | Hörsaalzentrum Auenbruggerplatz 50, 8036 Graz

Die Veranstaltung ist für das Diplom-Fortbildungs-Programm mit 8 DFP-Punkten approbiert! Die Teilnahme ist für KAGes- und Med Uni Bedienstete sowie StudentInnen, SchülerInnen der Gesundheits- und Krankenpflegeschule Graz und ASQS-Mitglieder kostenlos.

WIR FREUEN UNS AUF IHRE TEILNAHME!

Weitere Informationen & Anmeldung » (pdf)

52. ÖGU Jahrestagung
„Becken, Acetabulum & Hüftnahe Frakturen“

Vorprogramm: » (pdf - www.unfallchirurgen.at)
Weitere Informationen: » (Link zu www.unfallchirurgen.at)
Kontakt: Mag. Birgit Magyar » (E-Mail)

Tagung der Österreichischen Plattform Patientensicherheit zum Thema „Medikationssicherheit“

  • Termin: 9. November 2016
  • Veranstaltungsort: Festsaal des Bundesministeriums für Gesundheit Radetzkystraße 2, 1030 Wien

Weitere Informationen folgen in Kürze.

Design & Dialog
St. Franziskus-Stiftung Münster – Marienhaus

  • Termin: 9. November 2016
  • Veranstaltungsort: St. Franziskus-Stiftung Münster | Marienhaus | St. Mauritz-Freiheit 46 | 48145 Münster
    www.st-franziskus-stiftung.de »

Programm: » (pdf)
Anmeldung per E-Mail an jessica.scharf@grb.de oder unter www.grb.de »

TAGUNG DER ÖSTERREICHISCHEN PLATTFORM PATIENTENSICHERHEIT

Gemeinsam mit dem Institut für Ethik und Recht in der Medizin, der Medizinischen Universität Wien,
der Ärztekammer für Wien und Medical Aid for Refugees

"MitarbeiterInnen- und PatientInnensicherheit im Rahmen der Flüchtlingshilfe"

Termin: 10. März 2016
Tagungsort: Ärztekammer für Wien, Veranstaltungszentrum 1. Stock, Saal 2+3+4,
Weihburggasse 10-12, 1010 Wien

Im Rahmen der geplanten Tagung wurden aktuelle Themen von der Akutversorgung von Menschen auf der Flucht bis zu regelmäßigen medizinischen Behandlungen von MigrantInnen vorgetragen und diskutiert. Die Schwerpunktthemen lagen sowohl in der medizinischen Grundversorgung der AsylwerberInnen, Fragen der Krankenversicherung, der Überwindung von Sprachbarrieren, der Behandlung von psychischen Störungen traumatisierter Flüchtlinge als auch in Fragen nach dem Schutz der Angehörigen der Gesundheitsberufe.

Namhafte ReferentInnen der betreffenden Hilfsorganisationen, der Ärztekammer, des Bundesministeriums für Gesundheit und der Medizinischen Universität Wien kamen zu Wort. Im Anschluss fand eine Podiumsdiskussion statt zur Frage, ob im Österreichischen Gesundheitssystem ausreichend Vorkehrungen getroffen wurden, um den Anforderungen einer neuen Flüchtlingsbewegung genügen zu können.

Programm » (pdf)

Präsentationen zum Nachlesen » (Link)

Pressekonferenz » (Link)

Pilotprojekt
Gebärdensprachdolmetscher am Display –
erstmalige flächendeckende Gesundheitsversorgung gehörloser Menschen durch mobil einsetzbares Videodolmetschen

Seit 2005 ist die österreichische Gebärdensprache als eigenständige Sprache in der Bundesverfassung anerkannt. In der 2008 in Kraft getretenen UN-Behindertenrechtskonvention ist das Recht auf kommunikative Barrierefreiheit in allen Abschnitten des täglichen Lebens formuliert.

Mit dem neuen Pilotprojekt Gebärdensprachdolmetscher am Display soll ein wesentlicher Schritt zur Gleichstellung gehörloser Bürger gesetzt werden. Die Testversion geht ab Oktober auf der Homepage www.gehoert.org » in Betrieb.

Zukünftig sollen Betroffene von Montag bis Freitag via Smartphone, Tablet und Computer effiziente Unterstützung und umfassende, schnelle Beratung für alle Belange des täglichen Lebens erhalten. Ein wesentlicher Anwendungsbereich soll in der medizinischen Primärversorgung liegen. Die freie Wahl des behandelnden Arztes und umgehende Behandlung ohne terminliche Voranmeldung sollen über das mobile Gebärdensprachdolmetsch-Tool gewährleistet werden. Mittels Expertengremium und Unterstützung der Gehörlosen-Community soll die Optimierung des Tools in den nächsten Wochen vorangetrieben werden.

AMEDISS (Austrian Medication Safety Strategy)
Tool zur Förderung der Patientensicherheit - von der Verordnung bis zur Verabreichung

Eine Initiative der Österreichischen Plattform Patientensicherheit in Kooperation mit der Johannes Kepler Universität Linz (JKU) und der Leopold Franzens Universität Innsbruck (LFU), Institut für Pharmazie

Das AMEDISS Tool ist eine Strategie mit einem systemischen Ansatz zur Selbsteinschätzung der Medikationspraxis in Spitälern sowie zum besseren Verständnis wichtiger Bereiche, die zur Vermeidung von Medikationsfehlern beitragen können und somit die Patientensicherheit erhöht. Zudem zielt AMEDISS darauf ab, mehr Kosteneffizienz durch Optimierung der Medikationsprozesse zu erreichen.

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